Mit der Pressekonferenz beim Hauptsponsor der GGEW AG wurde heute der offizielle Startschuß zum Finale der Vorbereitung auf die Deutsche Rad-Cross Meisterschaft 2026 in Bensheim gegeben.
Bensheim ist eine Sportstadt. Mit diesen Worten begann die Pressekonferenz in den Räumen der GGEW AG zu den am 10. und 11. Januar 2026 in Bensheim stattfindenden Deutschen Meisterschaften im Cyclo-Cross. Zu Gast waren neben dem Vorstand der GGEW, Carsten Hoffmann, auch Bensheims Bürgermeisterin Christine Klein, sowie vom Förderverein Radsport Hessische Bergstraße e. V., Luc Dieteren, Henning Jaecks und Jürgen Pfliegensdörfer. Für die Beantwortung sportlicher Fragen war die Elite-Fahrerin Lisa Heckmann aus Darmstadt gekommen. Die Polizeibeamtin war am Wochenende Hessische Meisterin in der Elite-Klasse geworden. Sascha Starker aus Bensheim, der vor wenigen Tagen Weltmeister im Cyclo Cross der Masters AK 1 im italienischen Varese wurde, war ebenfalls Teil der Pressekonferenz. Carsten Hoffmann, Hausherr an diesem Tage, bedankte sich im Namen des Unternehmens ganz besonders bei den Ausrichtern vom Förderverein, die wieder einmal eine solch hochkarätige Veranstaltung in Bensheim auf die Beine stellen. „Das verdient Hochachtung, denn solch eine Veranstaltung erfordert viel an Organisation, aber auch Mut“, so der Vorstand der GGEW. „Schon früh habe man sich im Austausch befunden“, sagte Bensheims Bürgermeisterin Christine Klein und bedankte sich gleichfalls für die Bemühungen des Fördervereins. „120 Helfer zur organisieren, das ist bemerkenswert“, so Christine Klein.
Lisa Heckmann, Elitefahrerin aus Darmstadt und Sascha Starker zeigten sich hocherfreut, sich in Bensheim zeigen zu können. „Die Strecke in Bensheim ist immer toll und ich wünsche mir viel Schlamm und Matsch, das kommt mir entgegen“, sagte Lisa Heckmann. Sascha Starker konnte dem nur zustimmen. „Auch ich hoffe auf schwierigere Bedingungen. Es muss nicht unbedingt regnen, aber trocken sollte die Strecke auch nicht sein. Sie ist ohnehin technisch anspruchsvoll“, so Sascha Starker, der sich als Lokalmatador ganz besonders auf das Eliterennen am Sonntag (11. Januar 2026, ab 14.30 Uhr) freut. Beide erläuterten anschließend noch ihre Sportgeräte und die welche Räder sie bei welchen Untergründen bevorzugen. Moderator Tobias Kloster stellte die entsprechenden Fragen.
Luc Dieteren und Henning Jaecks fungieren erneut als Ausrichter und sind die Gesichter des Fördervereins. Sie erläuterten den Organisationsstand und gaben einige Einblicke zur Durchführung der Veranstaltung. „Wir sind wirklich schon sehr weit, alle wichtigen Punkte sind bereits für uns abgehakt. Jetzt hoffen wir natürlich auf passendes Wetter, denn wir wollen den Zuschauern schon eine tolle Veranstaltung bieten“, sagt Luc Dieteren, der Vorsitzende des Fördervereins. Henning Jaecks ergänzte: „Wir rechnen an beiden Tagen mit bis zu 6000 Zuschauern, die konnten wir 2018 bei den damaligen Deutschen Meisterschaften begrüßen. Uns würde es freuen, wenn wir diese Zahl wieder erreichen oder sogar toppen könnten“.
Die Rennstrecke ist die Herzensangelegenheit von Henning Jaecks. „Dieses Mal findet Start und Ziel auf dem Berliner Ring statt, so dass ein Teilbereich des Berliner Rings zwischen dem Kreisel Saarstraße und dem Europakreisel ab Freitagvormittag 10.30 Uhr bis Sonntag, 19 Uhr gesperrt sein wird. Wir hoffen auf das Verständnis der Bürger Bensheims und laden sie herzlich an die Rennstrecke ein. Am besten kommen alle mit dem Fahrrad, das entzerrt die Parksituation mit Sicherheit“, so Henning Jaecks.
Ganz besonders freuten sich die beiden als sie auf den Bikepark zu sprechen kamen. „Wir haben nicht im Entferntesten daran gedacht, welch eine Erfolgsgeschichte das einmal werden könnte. An den Wochenenden tummeln sich teilweise bis zu 40 Kids am Bikepark und zum ersten Mal nehmen auch drei dieser Kids am Rennen im Januar teil. Das freut uns ganz besonders, denn die Kinder- und Jugendarbeit liegt uns ganz besonders am Herzen“, sagte Henning Jaecks nicht ohne Stolz.
Medial wird die Meisterschaften sehr gut vermarktet sein. Es wird ein 16-seitiges Rennheft geben, für deren Entstehung Jürgen Pfliegensdörfer, zuständig für die Presse- und Medienarbeit des Ausrichters, verantwortlich ist. „Das Rennheft wird dem Bergsträßer Anzeiger beigelegt und an der Rennstrecke verteilt“, so Pfliegensdörfer. Derzeit arbeitet man mit Hochdruck an einer Entwicklung des Livestreams, denn Teile der Rennen sollen Live zu verfolgen sein.
Bensheim ist eine Sportstadt, und dass beweisen die Radcrossrennen in ganz besonderer Weise. (pfl)